ZwischenWelten

"Doch über mir schieben die Planeten

gleichwohl die Zeit vor sich her

tausendfach verlangsamt

unendlich schwer

dass ich hör, wie sie wandert"

(Caroline Wunderlich)



Wie ein Uhrwerk tickt es, rattert weiter, versinkt in Rastlosigkeit, überspannt den Bogen und wird doch vom Schlaf überwältigt.Die Schlafende taucht ab in eine ZwischenWelt, kollidiert mit ihren Projektionen und kommt sich näher als erwartet. Durch Video-Projektionen, Tanz und Sound entsteht eine Wach-Traum-Landschaft, die zwischen Pflichtgefühl und Bedürfnis pendelt und vergessene Wünsche ans Licht holt. Der Kopf ist schwer, das Gehirn brennt.¬†Was passiert, wenn wir dem Hochleistungsleben nicht mehr Stand halten, dem Pflichtgefühl den Rücken kehren und einen neuen Weg einschlagen? "ZwischenWelt" setzt an diesem Bruch an und fragt, was kommt dann? Welche Prozesse werden in Gang gesetzt, um zu sich selbst zu finden, jenseits von Erfolgsdruck und Hochglanz-Facebookprofilen? Die Tanz-Musik-Videoperformance¬† katapultiert das Publikum ins eigene Bewusstsein und fokussiert auf ein "Ich" im Umbruch.



Weitere Infos unter: ZwischenWelten

Uhraufführung: 21.10.2017 in der Weissen Rose Berlin

Choreografie&Tanz: Katharina Wunderlich

Komposition: Caroline Wunderlich

Video: Aidan Yara